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Geschichtliches zu Langenschade

Nach großen Rodungen und der Besiedlung dieses Gebietes wurde es als erstes Dorf im Jahre 1071 als "Schada" urkundlich erwähnt. Der Name bedeutet "Schatten", was mit einer Rodungsinsel im Wald zu erklären ist, wird aber auch in Verbindung mit dem Schadebach gebracht, der das große Waldgebiet der "Hinteren Heide" durchfließt und oft viel Schaden verursacht hat. Anziehungspunkt des Ortes war die Pfarrkirche, die als Urpfarrei Zentrum der gegründeten Rodungsdörfer in der Heide war.

Im Osten grenzt Reichenbach an die Ortslage von Langenschade an. Es wird im Jahre 1279 als "Richenbach" erstmals genannt, wobei "riche" mit "wasserreicher Bach" übersetzt werden kann. Hier gab also der Reichenbach, ein Zufluss des Schadebaches, dem Ort seinen Namen. Die Kirche, eine Tochtergründung der Urpfarrei Langenschade, liegt in der Mitte des Ortes. 1949 wurde Reichenbach nach Langenschade eingemeindet.

Langenschade und Reichenbach zählen zu den Waldhufendörfern. Die Fachwerkgehöfte sind weit auseinander gezogenen und reichen oft bis an den Rand des Waldes. Der Ort erstreckt sich über eine Gesamtlänge von 7 km. Haupterwerb der Einwohner waren die Jagd sowie die Wald- und Forstwirtschaft. Ein kleiner Teil betrieb Landwirtschaft, Fischzucht oder verdiente sich seinen Lebensunterhalt durch Handwerk und Handarbeit.

Zwischen Unterwellenborn und Langenschade liegt ein für die Region besonders wichtiges Wassereinzugsgebiet mit einer neuen Wasseraufbereitungsanlage für die Fernwasserversorgung. Die beiden Kirchen bergen viele Kunstschätze an Figuren, Bildern und Büchern. Durch die Forstwirtschaft wird eine Auerwildaufzuchtsstation betrieben. In der Mitte des Ortes befindet sich das Mehrzweckgebäude mit Sportplatz und Gerätehaus. Es ist ein vielseitiges Gemeindezentrum für Jung und Alt, die Orts- und Jugendfeuerwehr und den Kultur- und Sportverein. Von hier aus findet in jedem Jahr ein traditioneller Volkswandertag rings um Langenschade, durch Wiesen, Heidewald, entlang an Bächen und Teichen statt.


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