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Geschichtliches zu Bucha

Erwähnt wird Bucha erstmals in den Chronikunterlagen aus dem Jahre 1125. In jenen Jahren hatten die Herrscher aus Könitz ihre Besitzungen Könitz, Buchio (Bucha), Bresewitz (Preßwitz) und Quetzin (Quitschen) an das Kloster in Saalfeld ausgeliefert, unter den Bedingungen, dass die Schenker lebenslangen Nießbrauch davon behielten, dass die Schenkung jährlich im Kloster gefeiert werde und dass der Abt die Vogtei über diese Güter in seiner Hand behalten sollte. Die Schenkung wurde am 2. März 1126 durch Papst Honorius bestätigt.

Von altersher galt Bucha als Ort der „Sommerfrische und des guten Bieres“ und war deshalb als „Bierbuch“ weithin bekannt und geschätzt. Nach alten Überlieferungen befand sich der Fürst von Rudolstadt auf der Durchreise, als er in ein Gewitter geriet. Der Bauer Blochberger bot den edlen Herren Quartier sowie Essen und selbstgebrautes Bier. Diese Gastfreundschaft und das gute Bier veran-lassten den Fürsten, seinem Gastgeber das Braurecht zu erteilen. Da Großvater Blochberger durch sein gutes Bier weit bekannt wurde, brauchte er Platz für die vielen Gäste. So kaufte er ein Bauerngut, welches wir heute als „Güldene Gabel“ kennen. An den Wochenenden sollen die Kutschen der Gäste durch das ganze Dorf gestanden haben, selbst Studenten aus Jena kamen.

In der Könitzer Kirchenordnung von 1499 werden Bucha und Preßwitz zur selbst-ständigen Kirchgemeinde erklärt. Damals stand eine kleine Kalpelle an der Stelle des heutigen Kirchturms.  Bald wurde das Gotteshaus bei zunehmender Einwohner-zahl zu klein. Lange wurde gesammelt, bis 1733 der Kirchenneubau zustande kam. Während die Kanzel (um 1630 gefertigt) nicht heraus gerissen wurde, erhielt die Kirche mit dem Langhausbau neue Emporen und eine neue Orgel.

Bis 1667 gingen die Kinder aus Bucha, Preßwitz, Saalthal und Hohenwarte zur Schule nach Könitz, dann gab es in Bucha eine Schulstube. Sie war im Haus „Schleizer Strasse 1“ untergebracht, welches 2009 abgerissen wurde. Die Kinder aus Preßwitz, Hohenwarte und Saalthal gingen nun nach Bucha in die Schule. 1840 wurde wegen zunehmender Kinderzahl der Schulsaal vergrößert und der Lehrer zog in das obere Stockwerk. Aufgrund eines Gutachtens von 1906 ordnete der Fürstliche Landrat von Baumbach den Neubau eines Schulhauses mit Lehrerwoh-nung an. 1907 erfolgte dann dieser Neubau. Ab dem 1. 9. 1950 wurde die Buchaer Schule der von Goßwitz angeschlossen. Im Januar 1976 wurde die Schule in Bucha ganz geschlossen und als Kindergarten umgebaut, der auch heute noch dort untergebracht ist.

1842 hatte Bucha bereits ein eigenes Forstamt, welches bis 1936 bestand.

Auf Antrag des Gemeinderates wurde Bucha 1997 in das Dorferneuerungsprogramm
des Landes Thühringen aufgenommen. So konnte mit Hilfe von Fördermitteln und Geld aus der Gemeindekasse der Ortskern von Bucha saniert werden. Die Landes-strasse durch den Ort, wurde grundhaft ausgebaut und erhielt einen Fußweg. Auch durch den Fleiß seiner Bürgerinnen und Bürger zeigt sich Bucha seinen Gästen im neuen Outfit.


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